Eine Realität, die im Sommer in allen der rund 500 Lager der Pfadibewegung Schweiz (PBS) möglich ist. Jedes Jahr passieren auch in der Pfadi kleinere und grössere Krisen. Dann können die jungen, gut ausgebildeten Leitenden auf eine Krisenintervention zurückgreifen. Diese ist das ganze Jahr mit rund 200 Ehrenamtlichen in vier Sprachen 24/7 innert weniger Minuten bereit, die Leitenden in jeder nur denkbaren Situation zu unterstützen bzw. die Krise auch operativ zu begleiten und zu lösen. Vor zwölf Jahren war das Krisenmanagement zu 80 % Arbeit mit den Betroffenen und 20 % Kommunikation. Heute ist das Verhältnis fast umgekehrt. Entsprechend hat sich die PBS in den letzten Jahren neu aufgestellt.

Die viel gestellte Frage, ob das gut kommen kann, kann man auch mit der Gegenfrage beantworten: Wie viele Medienberichte gibt es, die die Pfadi / eine Situation negativ darstellen?

Wie funktioniert das Krisenmanagement der Pfadi, wenn sie für zwei Wochen in Bergen eine Stadt für 35’000 Teilnehmende aufbauen? Das Mova ist inzwischen genau ein Jahr vorbei und die Auswertungen und Learnings sind auf dem Tisch. Ein Einblick in ein Abenteuer, für das es keine Referenzpunkte gab.

  • Referent: Thomas Boutellier (Barny), Krisenverantwortlicher Pfadibewegung Schweiz
  • Datum: Montag, 28. August 2023
  • Zeit: Zeit: 18.00 bis 19.00 Uhr, 20-25 Minuten Referat, 30-35 Minuten Fragen und Diskussion
  • Anmeldung: Hier geht es zur Anmeldung
  • Ort:  Link zur Online-Teilnahme